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Grubenschmelzfibeln - Kreuzmotiv
 
DIE SAMMLUNG PDF Drucken

Die auf Scheibenfibeln.de gezeigten Fibeln sind Teil  meiner persönlichen Fibelsammlung, die mittlerweile weit mehr als 300 Fibeln umfasst. Die Fibeln wurden zum großen Teil von mir selber gefunden, aber auch andere ehrenamtlich arbeitende Sondengänger in Westfalen – Lippe haben ihre Scheibenfibeln meiner Sammlung hinzugefügt. Hier gilt mein besonderer Dank:

Herrn Matthias Koch, Eslohe

Herrn Steve McAlpine, Bielefeld

Herrn Walter Ehls, Willebadessen

Herrn Ralf Bleymüller, Gütersloh - Blankenhagen 

Die Sammlung wurde von den Mitgliedern der IGAH gegründet und wurde dann von mir erweitert. Die ursprüngliche Präsentation erfolgte auf der Website der IGAH . Die Simelien meiner Sammlung sind im Gustav-Lübcke Museum in Hamm/Westfalen ausgestellt und nehmen dort eine eigene Vitrine ein. Mit 150 gezeigten Stücken ist die Sammlung im Gustav-Lübcke Museum Hamm die größte Sammlung mittelalterlicher Scheibenfibeln die sich in einem Museum befindet. Die Präsentation im Museum wird ständig erweitert und Neufunde werden der Präsentation hinzugefügt. Für die gute Zusammenarbeit danke ich den Verantwortlichen des Gustav-Lübcke Museum in Hamm und besonders Herrn Dr. Georg Eggenstein.

Die mittlelaterlichen Scheibenfibeln sind gerade für Westfalen ein typischer Fundkomplex, sodass dieser Fundkomplex mein besonderes Interesse geweckt hat. Ich möchte mit der Sammlung ein Stück unbekannter Geschichte präsentieren aber auch sichern und allen Interessierten die Gelegenheit geben dieses spannende Stück früh-christlicher Geschichte kennen zu lernen.

Die Scheibenfibeln wurden fast alle in Westfalen – Lippe gefunden. Es handelt sich hierbei um Detektor- oder Lesefunde die alle im Einklang mit dem §13 des Denkmalschutz Gesetztes des Landes NRW gemacht wurden. Die Funde lagen oder liegen den zuständigen Denkmalbehörden zur Bearbeitung vor und konnten wissenschaftlich erfasst werden.

Scheibenfibeln sind oft unerkannte Fundstücke eines Sondengängers. Gerade ungeübte oder nicht geschulte Personen übersehen die Bedeutung der Funde die gemacht werden. So sind es häufig auch die Webseiten die sich mit dem Sondengehen beschäftigen, wo immer wieder karolingische Scheibenfibeln auftauchen und hinterfragt werden. Da es aber auch eine große Anzahl (der eigentlich größere Teil der Fundstücke) von relativ schwer erkennbaren Fragmenten gibt oder aber verschliffenen (Oberfläche gibt kein oder ein nur schwer erkennbares Bild wieder) Fibeln, liegt die Gefahr nahe, dass solche Funde nicht erkannt werden. Deshalb habe ich hier auch Fibelteile, Bruchstücke und alle Variationen veröffentlicht. In der Hoffnung, dass Finder diese Funde wieder erkennen und zuordnen können. Wer meint eine Fibel zu haben und Hilfe benötigt, der kann sich gern an mich wenden.

Für die gelungene Präsentation meiner Sammlung auf Scheibenfibeln.de möchte ich mich bei Herrn Michael Velten aus Paderborn bedanken, der unermüdlich dafür sorgt, dass die Sammlung einen so gelungenen Auftritt hat. 

 
 
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Sonntag, 5. September 2010