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Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Techniken und Herstellungsweisen mittelalterlicher Fibeln. Die Haupt- Herstellungsarten seien hier kurz vorgestellt. Grubenschmelztechnik In den Metallträger werden zur Aufnahme des Emails Vertiefungen (Gruben) eingelassen. Diese Gruben können durch Ätzen, Gravieren, Punzieren oder Herausmeißeln oder gleich im Guß hergestellt sein oder durch Zusammenlöten des Grundbleches mit einem zweiten, oben liegendem Blech, aus dem die „Gruben" ausgesägt wurden. Wie beim Stegemail werden die entstandenen Gruben mit transparenten und/oder opaken Emails mit mehrfachen Zwischenbränden aufgefüllt. Es erfolgt der Glanzbrand oder eine Politur der ganzen Fläche. Bei unedlen Metallrezipienten werden die frei stehenden Metallflächen meist anschließend vergoldet. In Museen findet man viele alte Grubenschmelze, da der Grubenschmelz ein lange Tradition hat. Viele kirchliche Geräte wurden bevorzugt in dieser Technik hergestellt. Der Grubenschmelz wird oft mit dem Zellenschmelz kombiniert. D. h. die Binnenzeichnung in den Gruben wird mit feinen Drähten ausgearbeitet. Zellenschmelztechnik Auf den voremaillierten oder auch metallisch blanken Träger (Rezipienten) werden Flachdrähte hochkant mit Hilfe eines organischen Klebers befestigt. . In einem ersten Brand verbinden sich die Drähte mit dem Grundemail und sind fixiert. In die so entstandenen Zellen wird Email, das mit destilliertem Wasser zu einem Brei angerührt wurde, eingetragen. Nach dem Trocknen erfolgt der Brand. Da das Email beim Brennen zusammensinkt, müssen die Zellen wieder mit Email aufgefüllt werden. Diese Prozedur wird so lange wiederholt, bis das Email die Drähte etwas überragt.
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